JULIA SCHLEICHER

VIOLINE

Julia Schleicher wurde in der Nähe von Nürnberg geboren und war Jungstudentin an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Daniel Gaede. Nach dem Abitur studierte sie bei Prof. Kolja Blacher an der HfMT Hamburg und anschließend bei Prof. Nora Chastain an der UdK Berlin. Dort absolvierte sie ihr künstlerisches Diplom mit Bestnote und setzte anschließend ihr Studium in der Meisterklasse von Prof. Chastain mit erfolgreicher Masterprüfung fort. Sie ergänzte zudem ihr Studium im Rahmen von Meisterkursen bei Prof. Igor Ozim, Prof. Wolfgang Marschner, Prof. Latica Honda-Rosenberg, Prof. Maurizio Fuks und Prof. Zakhar Bron.

Julia ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, unter anderem gewann sie 2004 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Violine solo und 2010 den 3. Preis beim „Ibolyka Gyarfas“-Violinwettbewerb Berlin.

Sie war Mitglied im Bayerischen Landesjugendorchester und im Bundesjugendorchester, bevor sie mit 16 Jahren als jüngstes Mitglied ins European Union Youth Orchester aufgenommen wurde. Dort war sie viele Jahre stellv. Konzertmeisterin und wurde mit dem „Alexander Pavlovic“-Award ausgezeichnet.

Von 2012 bis 2015 war Julia Stipendiatin der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin und erhielt dort im Anschluss einen Zeitvertrag. 2016 wurde sie mit einem Zeitvertrag in den 1.Violinen des Elbphilharmonie Orchesters Hamburg engagiert.

Seit August 2017 ist Julia Schleicher festes Mitglied der 1. Violinen des Staatsorchesters Kassel, 2019 war sie Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

Seit Beginn ihrer musikalischen Laufbahn gehört Kammermusik in verschiedenen Formationen zu ihrer Leidenschaft, so ist sie u.a. Primaria des Streichquartetts Vela Quartett mit dem sie u.a. 2009 den Wettbewerb Cours et Concours der Stiftung „Villa Musica“ Rheinland-Pfalz gewann. Seit 2018 ist sie Mitglied des Louis Spohr Kammerorchesters.

Zahlreiche Konzert-Tourneen führten Julia durch ganz Europa, außerdem nach Asien und Südamerika. Sie spielte unter namhaften Dirigenten wie u.a. Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Simon Rattle, Bernard Haitink, Lorin Maazel, Sir John Elliot Gardiner, Vladimir Azhkenazy, Herbert Blomstedt, Sir Colin Davis, Paavo Järvi, Gustavo Dudamel und Kirill Petrenko.