L´art de passage

l_art_de_passage_TangoEvolucion_Autor_Guenter_Linke

1987 wurde die Band L’art de passage von Tobias Morgenstern, Rainer Rohloff und Stefan Kling gegründet.
Das außergewöhnliche Konzept von L’art de passage beinhaltete die Vermischung unterschiedlicher Stilistiken zu einer musikalischen Gesamtaussage, wobei die Idee der drei klassisch ausgebildeten Musiker durch unterschiedliche Einflüsse und Besetzungen immer wieder neu definiert wurde. Der Name war Programm, die „Kunst des Übergangs“ Konzept. Das ungezwungene Spiel mit der Balance zwischen Tango, Musette, jazzigen und klassischen Elementen, die ungewöhnliche musikalische Vielfalt und die überlegene Spieltechnik der Solisten haben Konzerte von L’art de passage bis heute zu einem besonderen Erlebnis gemacht.

Tobias Morgenstern – Akkordeon
Stefan Kling – Piano
Wolfgang Musick – Kontrabass

 

Max Westermann – Trompete

Max WestermannMax Westermann, geb. 1987, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von acht Jahren bei seinem Vater Horst Westermann, Solotrompeter der Essener Philharmoniker.Ab 2004 studierte er zunächst als Jungstudent und ab 2007 als ordentlicher Student an der Folkwang Universität Essen bei Prof. Uwe Köller. Von 2009 bis 2013 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Hannes Läubin. Er trat u.a. mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Bach- Collegium München, den Münchner Symphonikern, Mitgliedern des Bayerischen Rundfunks, und dem Bach- Collegium Stuttgart als Solotrompeter auf, außerdem mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Staatsorchester Wiesbaden, den Essener Philharmonikern, den Duisburger Philharmonikern, dem Staatsorchester Hannover, dem WDR- Sinfonieorchester u.a. und spielte unter Dirigenten wie Hansjörg Albrecht, Helmut Rilling, Adam Fischer, Mariss Jansons und Kent Nagano. Konzertreisen führten ihn mit verschiedenen Ensembles als Solotrompeter nach China, Russland, Griechenland, Italien, Korea und Südamerika. Als Solist trat er mit verschiedenen Jugendorchestern, Kammerorchestern und Orgel auf. Seit 2010 ist er mit einem Zeitvertrag als Solotrompeter im Staatsorchester Kassel engagiert und hat seit dem WS 2013/14 einen Lehrauftrag für Trompete an der Universität Kassel

 

 

 

FELICITAS FUCHS – Sopran

felicitas-fuchs 02 Anläßlich der Kissinger Liederwerkstatt beschrieb Eleonore Büning begeistert „(…) die glockenstarke Stimme von Felicitas Fuchs, die in der Höhe ins Dramatische drängt.“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung).
Felicitas Fuchs geht einer regen Konzerttätigkeit nach und widmet sich intensiv dem Liedgesang. Die junge Sopranistin gastierte bereits in der Royal Albert Hall, London, Philharmonie Warschau, Herkulessaal München und beim Kissinger Sommer und Mozartfest Würzburg. Bei der Bad Reichenhaller Alpenklassik sang sie die Uraufführung eines eigens für sie komponierten Werkes von Aribert Reimann. Sie gibt Liederabende mit Axel Bauni, Moritz Eggert, Bernard Lanskey und Jan Philip Schulze.
Sie konzertiert regelmäßig mit den Münchner Symphonikern und Philharmonikern, dem Freiburger Barockorchester, Orchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Camerata Salzburg, Augsburger Philharmonikern, Saarländischen Rundfunk, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Karl Heinz Steffens), der Tschechischen Philharmonie Prag, St. Petersburg Philharmonic und Chamber Orchestra, Osaka Philharmonic Orchestra (Eiji Oue) und Qatar Philharmonic Orchestra (Michalis Economu, James Gaffigan).
Ihr Konzertrepertoire umfaßt u.a. Bachs große Oratorien, Händels „Messiah“, Haydns „Schöpfung“ und „Jahreszeiten“, Mozarts „Exsultate Jubilate“ und „Requiem“, Rossinis „Petite messe solennelle“, Orffs „Carmina burana“ und Tippetts „A Child of our Time“.
Felicitas Fuchs wurde in Prien/Chiemsee geboren und studierte Musik und Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo sie mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet wurde. Ihre Lehrer waren Ian Kennedy, Charlotte Lehmann und Kurt Widmer, Meisterkurse absolvierte sie bei Dietrich Fischer-Dieskau, Kurt Widmer, Graham Johnson und Emma Kirkby. Im Jahr 2006 gewann sie den Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks „La Voce“.
Auf der Opernbühne sang sie Partien wie Gretel/„Hänsel und Gretel“, Clorinda/„La cenerentola“, Pamina/„Die Zauberflöte“, Tebaldo/„Don Carlos“ und Oscar/„Un ballo in maschera“ u.a. in Regensburg, am Staatstheater am Gärtnerplatz München und bei den Festspielen auf Gut Immling.
Im Konzertfach brillierte die Sopranistin mit Mozarts „c-moll Messe“ in der vielgelobten Inszenierung des Leipziger Balletts in Bogotá, mit Graupner Kantaten mit dem Anton Webern Chor (Carus), in einem Konzert mit dem Qatar Philharmonic Orchestra anläßlich der UNESCO Welt-Konferenz in Paris, mit Mozarts „Requiem“ mit den Münchner Philharmonikern sowie den Einspielungen von Mahlers 4. Symphonie und Beethovens 9. Symphonie (Naxos). In der Uraufführung von Andrew Schultzes „Stille Sprache“ sang sie die Hauptrolle. Weitere Höhepunkte waren Konzerte mit den Münchner Symphonikern, Liederabende mit Moritz Eggert und Haydns „Nelson Messe“ mit der Academy of St Martin in the Fields anläßlich des 90. Geburtstags von Sir Neville Marriner.

Engagements der Saison 2014/2015 beinhalten ein Weihnachtskonzert mit dem Lebanes Philharmonic Orchestra in Beirut, Beethovens 9. Symphonie mit dem Qatar Philharmonic Orchestra in Doha, R. Strauss „Vier Letzte Lieder“ mit dem Cairo Symphony Orchestra im Opernhaus Kairo, Neujahrskonzerte mit den Münchner Symphonikern in München, Haydns „Schöpfung“ mit dem Orquestra Simfonica De Les Illes Balears in Palma sowie Liederabende beim Kissinger Sommer.

 

 

László Fenyö – Violoncello

László Fenyö © Marco BorggreveLászló Fenyő ist 1975 in Ungarn geboren und zählt seit dem Gewinn des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs 2004 in Kronberg zu der Weltelite der Cellisten. Er wird vom Publikum und der Fachpresse als einer der aufregendsten Künstler gefeiert, der es auf einzigartige Weise versteht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Durch seine atemberaubende Technik und gefühlsstarke Ausdrucksfähigkeit werden seine Konzerte zu besonderen Erlebnissen.In den letzten Jahren konzertierte László Fenyő auf so bedeutenden Podien wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London oder dem Münchener Gasteig, beim hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Beethoven Orchester Bonn, Staatskapelle Weimar. Er unterrichtet seit Oktober 2009 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und lehrt seit April 2012 als Professor an der Musikhochschule Karlsruhe.

László Fenyő war 1997 bis 2001 Solocellist bei der Philharmonia Hungarica und 2001 bis 2012 in derselben Funktion im hr-Sinfonieorchester Frankfurt. Er spielt auf einem Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.

László Fenyő wird im Rahmen des Konzertes „ÖSTERREICH – La passione“ am 04. Mai 2014 um 19:00 Uhr im Südflügel des Kasseler Kulturbahnhofes das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur (Hob. VIIb:2) von Joseph Haydn (1732-1809) vortragen.