Künstlerischer Beirat

 

Katalin Hercegh – Violine/Viola/Künstlerische Leitung

Als Tochter einer Budapester Musikerfamilie erhielt Katalin Hercegh ihren ersten Violinunterricht bei ihrer Mutter Mariann Hercegh. Von 1995 an studierte sie an der Sibelius-Akademie in Helsinki bei Prof. Pertti Sutinen und in der Kammermusikklasse von Prof. Ralf Gothoni. Daran schloss sich das Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg/Bresgau bei Prof. Ildiko Moog-Ban an. Das Künstlerische Diplom erwarb sie in Lübeck in der Meisterklasse von Prof. Shmuel Ashkenasi. Von 2000 bis 2002 war sie im Chamber Orchestra of Europe tätig. Darauf folgte ein Engagement als erste Konzertmeisterin im Deutschen Kammerorchester Neuss am Rhein. Schließlich trat sie im Jahr 2004 die Stelle als erste koordinierte Konzertmeisterin im Kasseler Staatsorchester an. Im Herbst 2007 erhielt sie eine Geigendozentur an der Musikakademie Kassel. Schon seit dem Studium tritt Katalin Hercegh als Solistin und Kammermusikerin bei renommierten internationalen Festivals und Konzertreihen auf , wie u.A. dem Chamber Music Cycle in Megaron (Athen), dem Trasimeno Music Festival mit Angela Hewitt und den Kasseler Musiktagen, mit Kammermusikpartnern wie Leonidas Kavakos, Miklos Perenyi, Nobuko Imai und Vassily Lobanov. Konzertreisen führten sie mit verschiedenen Kammermusik- Ensembles und Orchestern ,u. A. Bachakademie Stuttgart (Helmut Rilling) und Australian Chamber Orchestra, in führenden Positionen nach Süd- Amerika , Japan, Saudi- Arabien, Australien, China und durch das gesamte Europa. Katalin Hercegh trat als Solistin mit diversen Orchestern wie dem Mainzer Kammerorchester, dem Freiburger Kammerorchester, der Deutschen Kammerakademie und dem Kasseler Staatsorchester regelmäßig auf.

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Wolfram Geiss – Violoncello


Der in Mainz geborene Wolfram Geiss studierte in Frankfurt, Freiburg und Bloomington (USA), u.a. bei Janos Starker. Er gewann diverse Male den 1. Bundespreis bei „Jugend Musizert“ und wurde 1. Preisträger beim internationalen Wettbewerb Indianapolis und Indiana University.Zu seinen Lehrern gehörten Alexander Molzahn, Christoph Henkel, Janos Starker, Boris Pergamentschikow, Antonio Janigro, György Sebök, Josef Gingold sowie das Beaux-Arts-Trio. Wolfram Geiss war 1978 Solocellist in Essen, 1979 bis 1980 unterrichtete er an der Musikhochschule in Trossingen und wurde 1980 Solocellist am Staatstheater Kassel. In dieser Funktion wirkte er mit bei verschiedenen Festivals u.a. Bachakademie Stuttgart, Solistes Europeennes de Luxembourg, internationales Mahlerfest Kassel, Österreich-Ungarische Haydn-Philharomie Schloss Esterházy, Festspielorchester Bayreuth.

Als Solist trat er mit Dirigenten wie Adam Fischer, James Lockhard, Hans Wallat, Woldemar Nelsson, Peter Schneider, Roberto Paternostro, Siegfried Heinrich und Marc Piollet auf.Mit seinem 1978 gegründeten Pallas-Trio gewann er 1980 den 2. Preis in Colmar sowie den ersten Preis in Florenz und 1981 in Paris. CD-Einspielungen folgten mit Trios von Mozart, Mendelssohn, Brahms, Smetana, Spohr, Kiel, Pfitzner u.a. Mit diversen Ensembles, meist jedoch mit dem Pallas-Trio bereiste er Japan, Frankreich, Spanien, England, Italien, Skandinavien, Ungarn, Tschechien, Polen, Portugal, Nord-Afrika, Österreich und China. Sein Ensemble „Cellikatessen“ (inzwischen 2 CDs) konnte bei Rundfunkaufnahmen und Konzerten in Dresden, Berlin, Hamburg und München ein begeistertes Publikum gewinnen.Er unterrichtete auf Kursen in Österreich, Schweden, USA und Deutschland, leitet seit 1982 eine Ausbildungsklasse für Violoncello an der Musikakademie der Stadt Kassel und tritt regelmäßig als Solist auf.Wolfram Geiss spielt ein Violoncello von N.F. Vuillaume aus dem Jahre 1860.

 

Joachim Schwarz – Viola


Joachim Schwarz, 1978 in Mainz geboren studierte Bratsche bei Prof. Hartmut Rohde und Kammermusik bei Prof. Eberhard Feltz in Berlin. Er erhielt wertvollen Unterricht von Mitgliedern des Alban Berg-Quartetts, des Isaye-Quartetts und anderen. Er war mehrfach Preisträger und Bundessieger beim Wettbewerb Jugend musiziert und Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. 1998 erhielt er einen Ehrenpreis des Mainzer Schott-Verlags und 2002 einen Sonderpreis der Deutschen Violagesellschaft.

In frühen Jahren lernte er, z. B. als Solobratschist im Bundesjugendorchester, die Aufgabe im Orchester schätzen, und so spielt Joachim Schwarz heute im Mainzer Kammerorchester und im  Kammerorchester Louis Spohr. Als gefragter Kammermusiker spielt er u.a. im Spohr-Ensemble und im Dejean-Quartett. Seit September 2004 ist er Mitglied im Staatsorchester Kassel.