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                   26.Januar 2020 - 19:00

              Südflügel KulturBahnhof Kassel

                                   

"8 Jahreszeiten" 

Vivaldi trifft auf Piazzolla – Barock trifft auf Tango,  Nord- trifft auf Südhalbkugel  

Wie klingt der Winter in Buenos Aires? Und ist zur gleichen Zeit nicht gerade Sommer in Italien? Das Kammerorchester Louis Spohr führt mit dem Programm „8 Jahreszeiten“  musikalisch gleich zweimal durchs Jahr. Von der Nord- auf die Südhalbkugel, vom Barock in die Gegenwart. Ein Konzert der Gegensätze und Gemeinsamkeiten. Vivaldi vertonte in seinen „Le Quattro Stagioni“ lautmalerisch die für die jeweilige Jahreszeit typischen Klänge und Ereignisse in der Natur. So kann man deutlich Vögel singen und Hunde bellen hören, spürt die klirrende Kälte und drückende Hitze, oder wird von einem Gewitter durchgeschüttelt. Schon im 18.Jahrundert sehr populär, gehören die Vier Jahreszeiten auch heute noch zu den beliebtesten und bekanntesten Werken der klassischen Musik.

Der Argentinier Astor Piazzolla dagegen schafft es, den Zuhörer in seinen „Cuatro estaciones porteñas“ (Vier Jahreszeiten von Buenos Aires) durch die Einflüsse von Tango und Jazz mitzureißen und in den Bann zu ziehen. Einer der größten Verdienste des wohl bekanntesten lateinamerikanischen Komponisten und Meister des Bandoneons war es, den Tango von der Tanzfläche in den klassischen Konzertsaal zu bringen. Piazzollas Jahreszeiten erzählen vom Lebensgefühl der einfachen Menschen von Buenos Aires, den Porteños, von einer Kultur, die von Einflüssen der Alten und der Neuen Welt gleichermaßen geprägt wurde, von Reibungen, von Sehnsüchten, von Kontrasten. Aber natürlich darf auch hier Vivaldi nicht fehlen: Piazzolla zitiert ganz bewusst sein historisches Vorbild. Dass etwa Motive aus Vivaldis „Sommer“ bei Piazzolla im (argentinischen) Winter erklingen, verdeutlicht die Gegensätze der Jahreszeiten auf  den unterschiedlichen Erdhalbkugeln und macht die unmittelbare Gegenüberstellung der beiden Werke in einem Konzert noch interessanter. Ursprünglich für ein Quintett aus Geige, Klavier, E-Gitarre, Kontrabass und Bandoneon geschrieben, wurde das Werk vom Petersburger Komponisten Leonid Desyatnikov für Solovioline und Orchester  -die gleiche Besetzung wie Vivaldis 4 Jahreszeiten- bearbeitet.

Die Solistin des Abends ist Katalin Hercegh , Konzertmeisterin und künstlerische Leiterin des Kammerorchester Louis Spohr.

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Zehn Jahre liegen nun hinter uns, Jahre voller spannender Konzertprogramme, Jahre voller Musik. Dabei hatten wir künstlerisch aber auch emotional immer das Gefühl, unserem Publikum nah zu sein. 

Unser zehnjähriges Bestehen brachte nicht nur den Rückblick auf Geleistetes, sondern mehr noch die Lust, nach vorne zu schauen und Neues zu entdecken, mit sich. 

 

Und so schauen wir in die Zukunft! In den letzten Monaten haben wir viel getan, und es gibt viel Neues zu entdecken. Ein neues Loge beispielsweise, ja nicht nur das: einen ganz neuen Look. Eine neue Konzertreihe, »unleashed« - in der wir unsere Lust, Grenzen zu überwinden und Fesseln zu sprengen, ausleben; mit Programmen, die Ausdruck der großen Spielfreude unserer Musiker sind, begleitet von Gästen aus den verschiedensten Kunstformen. Lassen Sie sich überraschen und stöbern Sie auf unserer Seite. 

 

Und bei allem Neuen, im Kern sind wir natürlich die Alten, unsere Werte die gleichen geblieben. Wir spielen mit Leidenschaft und Herzblut. Für Sie, unser Publikum, um mit Ihnen das zu teilen, was für uns das Wichtigste ist - die Musik! 

Wir möchten, dass Sie uns ganz persönlich kennen lernen. Daher stellen wir uns Ihnen nun nach und nach, auf Plakaten und Postkarten einzeln vor.

GESTATTEN...?

Wir sind das Kammerorchester Louis Spohr.

UNSER NEUES GESICHT

Ihnen wird aufgefallen sein, dass wir neue Logos unser eigen nennen. Diese sollen nicht nur gut aussehen, es steckt durchaus ein bisschen mehr dahinter. Mehr dazu in diesem kleinen Film.

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